Landesliga, 10. Spieltag

CVJM Oberwiehl 19 - 14 VfL Gummersbach Damen
27 Jan 2018 - 20:00Weltmeister-Halle, Wiehl

CVJM Oberwiehl – VfL Gummersbach = 19:14 (10:10)

Das Ende der vier Spiele andauernden Siegesserie mussten die VfL-Spielerinnen beim Gastspiel in Oberwiehl hinnehmen. Das Aufeinandertreffen der oberbergischen Kontrahenten, das im Vorfeld als „Spitzenspiel“ (Zweiter gegen Dritter) betitelt wurde, wobei den Uding-Damen sogar die Favoritenrolle zugedichtet wurde, erfüllte die hohen Erwartungen nicht. Den Gastgeberinnen, den mit Blick auf Kader und Erfahrung zweifelsfrei der Status des Aufstiegsfavoriten zugewiesen werden muss, die zudem im Hinspiel in einer Demonstration der Stärke die VfL-erinnen mit 16:30 besiegt hatten, präsentierten spielerische Magerkost, rackerten aber mit viel Kraft und Härte im Defensivverbund. Die VfL-erinnen mussten kurzfristig auf Kristina Schwarz verzichten, was sich schlussendlich als mitspielentscheidend herausstellen sollte. Gegen die harte, dann in der zweiten Halbzeit auch geschickter agierende Abwehr, fehlte den Blau-Weißen die Durchschlagskraft. „In der ersten Hälfte haben wir die kleinen Unachtsamkeiten, die sich uns geboten haben, herausragend ausgenutzt. Zwischen der 10. und 30.Spielminute war das der nahezu perfekte Auftritt“, resümierte Trainer Tobias Uding. Nach der Pause fand man dann allerdings keine spielerischen Lösungen mehr. Dass das erste Tor der VfL-erinnen erst nach 43 Minuten fiel, war sinnbildlich. Oberwiehl konnte nach der Pause zwar auch nur wenig Kreativität im Angriffsspiel vorweisen, nutzte aber die Fehler der Gegner besser und nahm somit das ein oder andere „leichte Tor“ mit. „Kein Vorwurf an die Mädels. Wir haben hier großen Respekt gespürt, das nehmen wir als Kompliment auf, das spricht für unsere tolle Entwicklung. Was Oberwiehl in der Abwehr in der zweiten Hälfte gespielt hat, war einfach sehr stark und sicher das Beste, was ich diese Saison in der Liga gesehen habe. Dann muss man angesichts der Umstände akzeptieren, dass es am heutigen Tage nicht für einen Punktgewinn gereicht hat. Aber wir können erhobenen Hauptes das Derby verlassen und uns in unserem Weg bestätigt sehen“, bilanzierte Uding.

Es spielten: Anna Heuschen (1.-45.Minute: 7 Paraden), Sarah Schulte (45.-60.Minute: 4 Paraden); Sarah Johanns (6 Tore), Nora Bischoff, Mareike Brettschneider, Anna Noß, Joline Wirth (je 2), Marilu Halbe, Sophie Peter, Nadia Kropp, Kim Scheerer, Kathrin Wacker