Landesliga, 11. Spieltag

VfL Gummersbach Damen 19 - 17 Pulheimer SC II
04 Feb 2018 - 17:00Schwalbe Arena, Gummersbach

VfL Gummersbach – Pulheimer SC II = 19:17 (9:7)

Comeback nach „Mini-Rückschlag“ in Oberwiehl: Nach der Niederlage im Oberberger Derby standen die VfL-Damen plötzlich wieder in direkter Nähe der Abstiegsplätze. Muffensausen und Leistungseinbruch? Nicht bei den VfL-Damen! Mit dem Team aus Pulheim empfang man einen spielstarken Gegner, den man jedoch in einem stets engen Spiel knapp, aber absolut verdient besiegen konnte. Über die gesamte Spielzeit war das Heimteam die tonangebende Mannschaft – Nur die erschreckend hohe Fehlerquote und vor allem die starke Gästekeeperin hielten Pulheim im Spiel. „Wir hatten in der ersten Halbzeit schon alles in der Hand und mussten den Sack eigentlich lange zu machen. Aber heute konnten wir spielerisch nicht an die exzellenten Auftritte der Saison anknüpfen. Wir haben uns das Leben selbst sehr schwer gemacht“, musste Trainer Tobias Uding verzweifelnd feststellen. So sah er auch, dass die Pulheimer Damen tatsächlich zweimal das Momentum auf ihrer Seite hatten, es aber ungenutzt ließen. Erst konnten die VfL-erinnen um Minute 40 in doppelter Unterzahl die erstmalige Führung der Gäste eliminieren. Nachdem die VfL-erinnen eine scheinbar beruhigende drei-Tore-Führung verspielt und Pulheim in Minute 55 ausgeglichen hatte (16:16), war es erneut die schon oft erwähnte Nervenstärke der VfL-Damen, die das Spiel zugunsten von Blau-Weiß entscheiden sollte. Großes Durchatmen nach dem Schlusspfiff. Weitere zwei Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. „Ich bin mit den zwei Punkten mehr als glücklich, aber die Leistung muss man natürlich analysieren und besprechen. Das darf uns angesichts der Überlegenheit nicht passieren, dass wir hier in Bedrängnis kommen. Damit kann man nicht zufrieden sein“, analysierte Uding kritisch. Einzig die beiden Torfrauen Schulte/Heuschen nahm er aus der Kritik heraus: „Was die beiden heute gespielt haben, war überragend. Ich bin froh, dass wir zwei Torhüterinnen von dieser Qualität haben.“ Durch den Sieg springen die VfL-Damen vor der Karnevalspause wieder auf Platz Drei. Udings Devise bleibt unverändert: „Es geht nur um den Klassenerhalt.“

Es spielten: Sarah Schulte (1.-45.Minute: 12 Paraden), Anna Heuschen (45.-60.Minute: 5 Paraden); Sarah Johanns (7 Tore), Samira Trabelsi (3), Mareike Brettschneider, Kristina Schwarz, Joline Wirth (je 2), Sophie Peter, Anna Noß, Kathrin Wacker (je 1), Nora Bischoff, Marilu Halbe, Nadia Kropp, Kim Scheerer