Landesliga, 7. Spieltag

HSV Troisdorf 20 - 22 VfL Gummersbach Damen
10 Dez 2017 - 15:30Troisdorf

HSV Troisdorf – VfL Gummersbach = 20:22 (12:9)

Sieg Nummer drei für die VfL-erinnen! Im ganz wichtigen Duell mit den Damen aus Troisdorf zeigte man sicherlich nicht die beste spielerische Leistung, präsentierte aber entschlossenen Abstiegskampf mit viel Herz und ganz viel Verstand. „Mein Team hat bewiesen, dass es aus den bisherigen Spielen gelernt hat: Wir haben auch in schlechten Phasen unseren Plan nicht verloren, sind besonnen geblieben und haben schlussendlich hinten heraus eiskalt vollendet“, bilanzierte Trainer Tobias Uding, dem zugleich Lasten von seinem Nervenkostüm fielen. In einer spannenden Partie sah es in der ersten Halbzeit nicht danach aus, dass für die Blau-Weißen etwas zu holen sein würde. Die Abwehr zeigte Abstimmungsprobleme und vorne ließ man einige hervorragende Chancen ungenutzt. Nach 25 Minuten beim 7:12 aus VfL-Sicht hatte Uding genug gesehen, stellte mit Samira Trabelsi eine „Teilzeit-Kraft“ in die neue 5:1 Formation. Das sollte neue Impulse geben, war letztendlich sogar spielentscheidend. Schon bis zur Pause konnte man verkürzen, nach der Pause in Minute 50 sogar erstmals ausgleichen. Dann legte Troisdorf noch einmal vor, aber die in der zweiten Halbzeit eingewechselte Sarah Schulte vernagelte folgend ihren Kasten, so dass man das Spiel drehen konnte. Sarah Johanns machte mit ihrem Tor 30 Sekunden vor Ende den Deckel auf den ersten Auswärtssieg der Saison. „Der Sieg war ein guter Abschluss für dieses Jahr. Die Liga ist brutal eng beieinander, wir sind mittendrin. Es gibt schlimmeres, als auf Platz 5 zu überwintern. Eine schöne Momentaufnahme, aber gewonnen haben wir noch lange nichts“, so Uding.

Es spielten: Anna Heuschen (1.-30.Minute: 4 Paraden), Sarah Schulte (30.-60.Minute: 8/1 Paraden); Kristina Schwarz (9/3 Tore), Sarah Johanns (4), Joline Wirth (4/3), Mareike Brettschneider (2), Franziska Burgert (1), Sophie Peter (1), Samira Trabelsi (1), Nora Bischoff, Marilu Halbe, Kathrin Wacker, Kim Scheerer (n.e.)