Männliche D-Jugend des VfL Gummersbach ist Mittelrheinmeister

Die männliche D-Jugend des VfL Gummersbach wurde Sieger bei der HVM-Talentiade, die in diesem Jahr vom Handballkreis Aachen/Düren in den Sporthallen des TV Roetgen ausgerichtet wurde.

Insgesamt acht Mädchen- und Jungenmannschaften – jeweils die Erst- und Zweitplatzierten – der vier
Handballkreise des Handballverbandes Mittelrhein nahmen an diesem bereits zum 13. Mal stattfindenden
Finalturnier teil.

In diesem Jahr standen die drei folgenden Disziplinen auf dem Programm:
– Spielform „Zweimal drei gegen drei“
– Koordinationswettkampf
– Manndeckung

Als oberbergische Vertretungen waren bei den Mädchen der VfL Gummersbach und der TV Strombach
qualifiziert, wobei letzterer seine Teilnahme kurzfristig aus personellen Gründen absagen musste. Bei den
Jungen waren ebenfalls der VfL Gummersbach als Sieger der Kreistalentiade und der SSV Nümbrecht am Start.

Nach dem vierten Platz im Vorjahr bei den Jungen hatte man sich im Lager der Blau-Weißen in diesem Jahr eine bessere Platzierung als Ziel gesetzt.

In der Spielform „Zweimal drei gegen drei“ hatte man es in der Vorrunde mit dem TV Bonn rrh. und der
HSG Würselen zu tun. Nach einer knappen Niederlage gegen Bonn und einem klaren Sieg gegen Würselen
stand den Kreisstädtern aus dem Oberbergischen im Halbfinale der Vorjahressieger, die HSG Rheinbach-
Wormersdorf, gegenüber. Mit einer hoch konzentrierten Energieleistung gelang es dem VfL verdient mit
14:10 zu gewinnen und somit ins erste Finale einzuziehen, wo man erneut auf den TSV Bonn traf, der sich im zweiten Halbfinale gegen den TuS Königsdorf durchsetzen konnte.

Doch hier musste der VfL dem hohen Tempo aus dem vorangegangenen Halbfinale Tribut zollen und sich – wie bereits in der Vorrunde – geschlagen geben.

Somit beendete man den ersten Wettkampftag als Zweiter.
Der zweite Wettkampftag begann für die Mannschaft von Trainer Achim Eckstein mit dem
Koordinationswettkampf, auf den man sich intensiv vorbereitet hatte. Da die Ergebnisse dieses
Wettkampfes nicht unmittelbar bekannt gegeben wurden, blieb es bis zur Siegerehrung spannend.

In der Wettkampfform Manndeckung gab es in der Vorrunde zum dritten Mal an diesem Wochenende
gegen den TSV Bonn eine Niederlage, die man aber nun bereits einkalkuliert hatte. Nicht einkalkuliert hatte
man, dass man sich im zweiten Spiel der Vorrunde gegen die HSG Würselen diesmal derart schwer tat und
am Ende nur ein hauchdünner 15:14-Sieg ausschlaggebend war für die erneute Qualifikation für das
Halbfinale.

Und wiederum ging es gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf. Doch diesmal musste sich der VfL mit
einer 11:18-Niederlage zufrieden geben und spielte danach um Platz 3 und 4, wo man – nunmehr zum
vierten Mal – auf den TSV Bonn rrh. traf, der sein Halbfinalspiel überraschend gegen den TuS Königsdorf
verloren hatte.

Im vierten und alles entscheidenden Spiel gelang nun endlich der Durchbruch und der VfL gewann im Spiel um Platz drei nach einer unglaublichen Energieleistung hochverdient mit 13:10.
Somit stand aus den beiden Wettbewerben folgende vorläufige Platzierung fest:

1. HSG Rheinbach/Wormersdorf (12 Punkte)
2. TSV Bonn rrh. und VfL Gummersbach (punktgleich jeweils 11 Punkte)

Drei Mannschaften standen also fast punktgleich auf den Plätzen 1 bis 3, bevor die Wertung aus dem
Koordinationswettkampf hinzugerechnet wurde.

Und hier platzte dann die Bombe: Dem VfL gelang es tatsächlich, Platz 1 vor dem TSV Bonn und der HSG Rheinbach/Wormersdorf zu belegen.

Und genau diese Reihenfolge bedeutete in der Schlussrechnung, dass man mit 18 Punkten Sieger der HVM-Talentiade wurde und damit der Titel des Mittelrheinmeisters 2017 an die Gummersbacher ging.

„Die Mannschaft hat nicht immer optimal gespielt an diesem Wochenende. Aber in den entscheidenden
Momenten war sie präsent und hat gezeigt, was in ihr steckt. Besonders stolz bin ich auf das sensationelle Ergebnis beim Koordinationswettkampf, den wir für uns entscheiden konnten“, gab Trainer Achim Eckstein am Ende eines anstrengenden Wochenende sichtlich zufrieden zu Protokoll.

o.R.v.l.n.r.: Max Schmidt, Marvin Scholz, Jan Schmidt, Luca Reuber, Finn Feuerbach, Sky Becher, Moritz
Breuer, Benedikt Israel, Yannick Eckstein.

u.R.v.l.n.r.: Finn Ferchau, Phillip Vignizou, Aaron Springer, Philipp Klose, Jacob Broyer, Finn Paul.