1. Damen

Herausforderung Landesliga: VfL-Damen wollen auch eine Liga höher für Furore sorgen
 
Bravourös und wahrhaft meisterlich verlief das erste Jahr der „neuen VfL-Damen“: Mit der Rückkehr des langjährigen Übungsleiters Tobias Uding auf die Trainerbank der Blau-Weißen startete der Neuanfang und schnell konnte der Trainer ein Team um sich scharen, das erahnen lassen sollte, dass man es mit dem Damenhandball in Gummersbach wirklich ernst meint.
Neben einigen Spielerinnen, die schon in Udings erster Amtszeit das VfL-Trikot getragen hatten, konnte man auch eine beträchtliche Anzahl talentierter externer Neuzugänge verzeichnen.
Im Verbund mit Jan Schwenzfeier erarbeitete das Trainerduo die nötigen Strukturen, Grundlagen und trainierte ausgiebig. Das Ziel, die Gummersbacher Damen wieder in eine HVM-Liga zu bringen, verfolgte man vom ersten Tag an zielstrebig.
Der Weg zur Kreisliga-Meisterschaft war ein steiniger, denn die Teams aus Oberbantenberg,
Nümbrecht und Marienheide lieferten den VfL-erinnen packende Duelle. Schlussendlich feierten die VfL-Damen den Aufstieg – und das mit 17 Siegen in 18 Spielen auch als verdienter Meister.

Die Mannschaft in der Saison 2016/2017:

 

1      Anna Heuschen
2      Franziska Burgert
3      Sarah Johanns
5      Chiara Polenske
7      Kathrin Wacker
8      Kim Scheerer
9      Kristina Schwarz
10    Marilu Halbe
11    Anna Noß
14    Mareike Brettschneider
15    Samira Trabelsi (nicht im Bild)
17    Isabelle Faulenbach
18    Joana Knauf
33    Karolin Gärtner
44    Annika Schneider
65    Heike Schubert (nicht im Bild)
75    Joline Wirth (nicht im Bild)
88    Vanessa Otto

Trainer: Tobias Uding
Co-Trainer: Jan Schwenzfeier

 

 

Nun wartet auf die Damen des VfL Gummersbach eine neue, fast schon unberechenbare Aufgabe.
Die Landesliga überrascht Jahr für Jahr durch eine Vielzahl an neuen Teams, da durch Auf- und Abstiege mehr als die halbe Liga ausgetauscht wird.
Eine Einschätzung der Teams und ihrer Spielstärken kann man vor Saisonbeginn kaum verlässlich
abgeben. Der VfL sieht sich in der Rolle des Herausforderers, will man sich als Aufsteiger doch gegen die bewährten Teams möglichst viel Reputation verschaffen.
Jedoch ist man sich der Stärken bewusst und tritt furchtlos auf. Der Kader blieb komplett unverändert, mit Franziska Burgert konnte man eine weitere starke Spielerin dazugewinnen.
„Wir wissen, was wir draufhaben. Unser Weg wird weiter von hartem Training und guter Vorbereitung geprägt sein. Dann wird uns nichts überraschen und wir werden für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner sein“, gibt Uding die Marschroute vor.
Als Favoriten nennt er die Teams Schwarz-Rot Aachen II, Erftstadt und Euenheim. Mit seiner
Mannschaft peilt er die Top 5 an, weit weg von den drei Abstiegsplätzen.
„Wenn alles passt, können wir vielleicht sogar noch ein Stückchen höher gucken“, mutmaßt der Trainer, will seiner Mannschaft aber nicht den Druck auferlegen, unter die ersten vier aufstiegsberechtigenden Plätze kommen zu müssen.
Die Entwicklung steht im Vordergrund – die Ergebnisse kommen dann schon von alleine, so ist man sich im VfL-Lager einig.